Montag, 31. Mai 2010

Warum schreibe ich diesen Blog?

Pläne - ja an Plänen mangelt es mir wahrlich nicht - das Problem liegt vielmehr in der eigenen Disziplin, die sprudelnden Ideen auch umzusetzen. Ich habe zwar die Möglichkeit hin und wieder Artikel als Freie für ein Onlinezeitung zu schreiben, wenn auch nicht in dem Umfang, um damit meine Miete zahlen zu können, aber das Problem hierbei ist, das man hinsichtlich der Themenwahl doch recht eingeschränkt ist. Gerade als freie Journalistin muss man den Geschmack des Ressortchefs bedienen, was selten den eigenen Schreibwunsch widerspiegelt.
Das Resultat, ich schreibe weniger als vorher, da mein Antrieb mir zwischen unentgeltlicher Praktika , studentischer Mitarbeit am Newsdesk und Schreiben meiner Bachelorarbeit irgendwie und irgendwo abhanden gekommen ist. Und nach ein paar Monaten muss ich feststellen, dass ich in den letzten Monaten meine Leidenschaft fürs Schreiben verloren habe und ich diese dringend wieder aufleben lassen möchte.
Beim verspäteten Frühstück in einem, trotz miserabler Bedienung, gut frequentierten Cafe auf der allgemein bekannten Castingallee im Prenzlauer Berg brachte mich eine gute Freundin auf die Idee, einen Blog zu gründen. Indem ich meine Lust am Schreiben durch selbstbestimmte Themen und eigenes Timing wiederfinde und schaue, was passiert. Zudem bietet ein eigner Blog auch den Vorteil, dass man quasi gezwungen ist, seinen eigenen Schweinehund zu überwinden, um den Blog so aktuell wie möglich zu halten.
Also da bin ich nun und überrascht, wie schnell das ging und noch überraschter, wie leicht die Zeilen von der Tastatur gleiten. Ich freue mich, wenn ihr mich bei diesem Prozess begleitet und durch reges Feedback inspiriert. Ich werde versuchen diesen Blog so aktuell wie möglich zu gestalten- hierzu gleich mal eine Frage an die Community - wann ist ein Blog für euch gut gepflegt? Reicht ein neuer Beitrag pro Tag vielleicht sogar alle 2 Tage? Viel mehr werde ich zumindest wochentags wohl nicht schaffen können, da ich tagsüber meine Brötchen leider außer Reichweite des Journalismus verdienen muss. Und welchen Umfang findet ihr ideal für einen Beitrag? Ich neige, wie ihr seht, schon gerne zu Ausschweifungen. Werde mich aber versuchen, auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich bin gespannt wohin das führt..



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